Immobilienkredit – Darauf sollten Sie achten
Als solide Vorsorge für das Alter oder generell als Kapitalanlage mit hoher Rendite sind Immobilien nicht mehr aus dem Kopf des soliden Anlegers wegzudenken. Immobilien stellen eine vernünftige Investition für die Zukunft dar, doch können die wenigsten Käufer die gesamte Kaufsumme sofort aus ihrem Vermögen begleichen.
Kredit und Finanzierung
Mehrere hunderttausend Euro müssen erst einmal aufgebracht werden. Hat man diese finanziellen Mittel nicht unmittelbar zur Verfügung, dann können Sie sich einen Immobilienkredit bei einer Bank Ihrer Wahl einräumen lassen. Das Immobiliengeschäft stellt für Banken ein sehr gewinnbringendes Geschäft dar, so dass Sie bei der Wahl des Kredits auf folgende Dinge achten sollten –ein günstiger Immobilienkredit setzt eine gründliche Vorbereitung voraus. Im Regelfall bringen Sie ein Angebot Ihrer Wunschimmobilie mit. Sie müssen Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben offenlegen. Ist dies getan, dann geht es um Sollzins, effektiven Jahreszins, Tilgungsrate und Laufzeit. Der Sollzins stellt eine feste Vereinbarung zwischen Ihnen und der Bank dar, in welcher Höhe und in welchem Zeitraum Ihr Darlehen verzinst wird. Das heißt, momentan sind Zinsen in diesem Bereich sehr niedrig und wenn Sie sich einigen, diesen für beispielsweise fünf Jahre zu nutzen, dann wird dieser während der Laufzeit nicht geändert. Danach werden die Karten neu gemischt, zum Vor- oder Nachteil.
Versteckte Kosten
Der effektive Jahreszins dient Ihnen als Richtwert, in ihm ist der Sollzins sowie alle Gebühren der Bank enthalten. Mit diesem Wissen sind Sie nun informiert wie Ihr Kredit finanziert wird, aber nur der Kredit. Das muss man wissen und viele Menschen geraten hier durch Unwissenheit ins Wanken. Die eigentliche Tilgung wird separat vereinbart. Dies geschieht auch durch einen Prozentwert, den Sie mit Ihrer Bank vereinbaren. Hier spielt ihr individuelles Einkommen und die Ratenhöhe eine Rolle. Prinzipiell ist es eine sehr gute Entscheidung, Grundstücke zu erwerben, da diese sich als “krisensicher” erwiesen haben und stets zur Eigennutzung verwendet werden können. Geld müssen Sie ausgeben, darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Achte Sie auf Soll- und effektiven Jahreszins und besonders auf die Tilgungsrate! Dann kann Ihnen wenig passieren.
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MehrDer Hauskauf muss geplant werden
Hat man sich dazu entschlossen, ein Haus zu kaufen, kann muss dieser Hauskauf sehr genau geplant werden. Bevor der Kauf überhaupt abgeschlossen werden kann, muss natürlich eine geeignete Immobilie gefunden werden. Hier kann man sich an Immobilienmakler, Hausvermittler oder Banken wenden. Es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit, ein Haus von privat zu kaufen. Es spielt im Grunde keine Rolle, von wem das Haus gekauft wird, wichtig ist aber, dass man sich ein Budget Limit setzt und auch immer die Unterlagen hat, die für die Finanzierung des Hauskaufes wichtig sind. Ein Darlehensgeber wird schließlich nicht einfach viel Geld verleihen, ohne dass er weiß, um welche Immobilie es sich handelt. Als Immobilienkäufer sollte man sich alle Unterlagen einer Immobilie sehr genau ansehen und sich auch von einem Profi beraten lassen.
Wichtige Unterlagen für den Hauskauf
Bei der Finanzierung und auch für spätere Umbauten oder Anbaumaßnahmen sind die Grundrisse, die Ansichten und die Schnitte der Immobilie sehr wichtig. Allerdings sollten die Grundrisse auch der tatsächlichen Situation, wie sie aktuell ist, entsprechen. Weiterhin ist auch eine Baubeschreibung notwendig. Für einen Käufer ist sie vor allem dann wichtig, wenn man Umbaumaßnahmen geplant hat. In der Baubeschreibung lassen sich der Wandaufbau, die Bauart und andere für einen Umbau wichtige Details enthalten sein. Selbst dann, wenn es bereits Umbaumaßnahmen an einer Immobilie gegeben hat, sollte ein Käufer die Baubeschreibung haben, denn nur mit dieser lässt sich die genaue Substanz bestimmen. Eine Anliegerbescheinung kann man sich bei der Stadt oder der Gemeinde einholen, wenn man sich über vielleicht noch offene Anliegerbeiträge informieren möchte. Hierfür allerdings wird eine Gebühr verlangt.
Der Energieausweis und das Baulastenverzeichnis
Es gibt beim Hauskauf einige Objekte, bei denen es gesetzlich Pflicht ist, dass mit dem Verkauf ein Energieausweis erbracht wird. Für einen Käufer ist der Energieausweis wichtig, damit er weiß, wie hoch der Energieverbrauch für das Objekt ist, das er kaufen möchte. Sicherlich gibt es viele Käufer, die nach dem Kauf des Hauses planen, Energiesparmaßnahmen durchzuführen. Dadurch wird die Berechnung der Energiebilanz neu gemacht. Sollte sich durch den Energieausweis aber herausstellen, dass der Energieverbrauch schon sehr gering ist, brauchen keine weiteren Maßnahmen durchgeführt werden.
Das Baulastenverzeichnis ist wichtig, weil der Notar nur die Abteilungen 1 und 2 vom Grundbruch prüft. Hier geht es um die finanzielle Angelegenheit eines Grundstücks und prüft, ob eventuell Dienstbarkeiten bestehen. In diesen Abteilungen wird normalerweise das Haus frei von jeglichen Eintragungen verkauft. Wer aber ganz sicher sein möchte, dass ein Grundstück auch uneingeschränkt mit weiten Bauten, wie dem Carport, zu bebauen ist, der kann Einsicht in das Baulastenverzeichnis erhalten. Sollte sich herausstellen, dass es Beschränkungen gibt, ist der Käufer in der Pflicht, sich auch an diese zu halten, wird allerdings vom Notar nicht aufgeklärt. Er weiß vielleicht gar nicht von Beschränkungen im Baulastenverzeichnis, weil er sich dieses gar nicht ansieht. Für den Hauskauf ist das Verzeichnis also vor allem auch dann wichtig, wenn schon mit der Besichtigung weitere Baumaßnahmen geplant werden.
Wer sich ein Haus kaufen möchte, der sollte sich natürlich auch über die Nebenkosten informieren, denn es sind laufende Kosten, die der Käufer tragen muss.
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